Herzlich willkommen im "Wussten Sie schon..." Bereich von HUP COMET

Unter dem Titel "Wussten Sie schon" versenden wir über unseren HUP COMET Newsletter, den Sie HIER bestellen können, immer wieder interessante Informationen zu aktuellen Entwicklungen im Bereich der Personalabrechnung. Dies betrifft zum Teil Allgemeingültiges, zum Teil produktspezifische Hinweise und Tipps und Tricks zu COMET PA Personalabrechnung.

Sie können sich diese Informationen gerne direkt hier auf der Webseite ansehen, oder die "Wussten Sie schon..." PDFs herunterladen und ggf. nach Bedarf ausdrucken.

Die Reihenfolge ist so angelegt, dass die letzten und aktuellsten Informationen immer oben stehen, nachfolgend finden Sie dann die Informationen aus der Vergangenheit. Beachten Sie hierbei bitte, dass die älteren Informationen ggf. nicht mehr gültig sind und durch neuere ersetzt wurden.

PDF-Download:
Wussten Sie schon... 2 - November 2017
Wussten Sie schon ...1 - Juli 2017

... dass bereits seit 2012 das Dienstfahrrad dem Dienstwagen steuerlich gleichgestellt ist und Sie auch Ihre Dienstfahrräder mit COMET PA verwalten können?

Das Dienstrad wird als eine Win-win-Situation für Arbeitgeber und Arbeitnehmer gefeiert, aber Achtung, dies gilt nur, wenn die gesetzlichen Regelungen beachtet werden.

Wird die Leasingrate über einen Bruttolohnverzicht vollständig oder teilweise beglichen, so wird der Betrag (der Leasingrate) des Bruttolohnverzichts aus dem steuer- und SV-pflichtigen Bruttolohn herausgerechnet. Wichtig ist, dass nicht die kompletten Kosten des Dienstrads über einen Bruttolohnverzicht abgedeckt werden. Denn in einem solchen Fall geht das Finanzamt davon aus, dass der Arbeitnehmer alleine das Leasing übernommen hat und erkennt die Barlohnumwandlung nicht an.

Merksatz: Dem Arbeitgeber müssen aus dem Dienstfahrrad echte Kosten entstehen.

Der Arbeitnehmer muss unter Änderung seines Arbeitsvertrages auf einen Teil seines Barlohns vor dessen Fälligkeit verzichten, um die steuerlichen Vergünstigungen für diesen Sachlohn in Anspruch nehmen zu können. Bei Nutzungsüberlassung des Dienstrads zu privaten Zwecken ist der sich ergebende Sachlohn folgendermaßen zu bewerten:

  • bei E-Bikes, die nicht als Kraftfahrzeug einzuordnen sind, ist der Sachlohn mit monatlich 1% des auf den vollen Euro abgerundeten Bruttolistenpreises zum Zeitpunkt der Inbetriebnahme des Fahrrads einschließlich der Umsatzsteuer zu bewerten
  • bei E-Bikes, die als Kraftfahrzeug einzustufen sind, d.h. die schneller als 25 km/h fahren können, wird analog zum Dienstwagen der geldwerte Vorteil für Fahrten zwischen Wohnung und Arbeitsstätte in Höhe von 0,03% des Bruttolistenpreises je Entfernungskilometer gezogen.

Die Leasingrate ist auf den ermittelten Nutzungswert anzurechnen, bei Vorsteuerabzugsberechtigung des Arbeitgebers ist immer die Nettoleasingrate anzusetzen.

... dass COMET PA nun mit einer digitalen Signatur glänzt und unser E-Mail-Versand zudem mit erhöhter Sicherheit punktet?

Mit Hilfe einer neuen Funktionalität in COMET PA wird nun die Identität der HUP AG als Softwarehersteller und die Integrität unseres Programmcodes bestätigt. Damit können Sie sichergehen, dass COMET PA z. B. auch nach dem Herunterladen authentisch ist und nicht manipuliert wurde oder der E-Mail-Versand aus Ihrem COMET PA nicht durch Virenscanner blockiert wird. Sie können dies übrigens im Programm unter Eigenschaften / Digitale Signaturen sehen.

Natürlich planen wir, auch unsere Anlagen- und Finanzbuchhaltung entsprechend auszurüsten.

Weiterhin haben wir den Verschlüsselungsalgorithmus für den Versand Ihrer Mitarbeiterdokumente,
d. h. der Verdienst- und Sozialversicherungsnachweise und der LSt-Bescheinigungen, überarbeitet. Im Ergebnis entspricht unsere Verschlüsselung nicht nur dem aktuellen Stand der Technik, der in den technischen Richtlinien des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnologie (BSI) niedergelegt ist, sondern bietet Ihnen zudem die Möglichkeit, den Verschlüsselungsgrad selbst festzulegen.

Alles Erforderliche hierzu finden Sie in COMET PA unter dem Reiter „Option“ innerhalb Listen/Verdienstnachweisarchiv.

… dass ein Schwerpunktthema unserer Jahreswechselworkshops im Januar 2018 das Betriebsrentenstärkungsgesetz (BRSG) sein wird?

Das BRSG tritt zum 01. Januar 2018 in Kraft und bringt einige Änderungen in der steuerlichen Betrachtung der betrieblichen Altersversorgung mit sich. Diese werden wir Ihnen in gewohnter Weise im Rahmen unserer Workshops erläutern.

Für Ihren COMET-HR-Alltag bedeutet dies, dass Sie ab 2018 die Verwaltung Ihrer BAV Verträge nur noch über unsere BAV-Maske durchführen können. Gern stellen wir Ihnen diesen Bereich im Rahmen eines kurzen Webinars vor. Näheres hierzu finden Sie auf unserer Webseite unter COMET Akademie

… dass wir in diesem Jahr die ITSG – Systemberatung in Rekordzeit beendet haben?

Ende Oktober fand die turnusmäßige Systemberatung mit unserem Ansprechpartner der Informationstechnischen Servicestelle der Gesetzlichen Krankenversicherung GmbH (ITSG) statt. Die Systemberatung findet im Wechsel mit dem Prüfungstermin zur Zertifizierung unserer Lohnsoftware COMET PA (Qualitätskontrolle) im Frühjahr, turnusgemäß jeweils im Herbst statt. Geprüft werden dabei:

  1. Die Richtigkeit der monatlich abzurechnenden Testfirma
  2. Die korrekte Umsetzung der aktuellen Vorgaben aus dem Pflichtenheft für Personalabrechnungssysteme
  3. Der Bearbeitungsstand, der von unseren Anwendern aufgelaufenen Fehlermeldungen in der zentralen Datenbank des Qualität-Managements

In diesem Jahr gab es an keiner Stelle Fehler oder offene Fragestellungen, dafür aber viel Lob für
COMET PA von Seiten unseres ITSG-Beraters in Bezug auf unsere anwenderfreundliche Bedienerführung und unsere hilfreichen Automatismen. So war zu unserer großen Freude der Termin nicht nur schneller als erwartet, sondern schneller als jemals zuvor beendet.

… dass COMET PA von Anfang an mit im Boot sitzt und bereits in der Pilotphase zur Einführung der drei neuen Verfahren der Datenstelle der Rentenversicherung (DSRV) dabei ist?

Die DSRV bereitet seit einiger Zeit drei neue digitale Verfahren vor. Hierbei handelt es sich um

  1. GML57 – Anforderung einer gesonderten Meldung beim Arbeitgeber
  2. A1 – elektronische Anforderung und Ausstellung einer Entsendebescheinigung
  3. rvBea – Bescheinigungen elektronisch anfordern und annehmen.

Seit Ende Juli dieses Jahres gehören wir zu dem ausgewählten Kreis der Unternehmen, die bereits an der Pilotphase der drei neuen Verfahren teilnehmen. Über den Zeitpunkt, ab wann diese neuen Funktionen obligatorisch werden, informieren wir Sie zeitnah. Seien Sie mit uns gespannt auf diese neuen Wege.

…dass von Seiten der Rentenversicherung das Verfahren der elektronisch unterstützten Betriebsprüfung als Erfolg angesehen wird?

Wie wir auf dem GKV InfoShop erfahren haben, nutzt bereits eine beständig wachsende Zahl von Arbeitgebern die Möglichkeit einer elektronisch unterstützten Betriebsprüfung (euBP). Um genau zu sein, werden derzeit ca. 20% aller Betriebsprüfungen in dieser Weise durchgeführt. Das derzeitige Verfahren wird als äußerst stabil bewertet und so findet Ende November ein Workshop der Deutschen Rentenversicherung zur Weiterentwicklung des euBP-Verfahrens statt. Auch hier werden wir unsere Ideen einbringen und freuen uns, wenn wir unser euBP-Modul dementsprechend weiter voran bringen können.

... dass wir uns derzeit mit den Programmanpassungen im Rahmen des Flexi-Rentengesetzes beschäftigen?

Das Flexi-Rentengesetz ist zum 1. Januar 2017 in Kraft getreten und ermöglicht Rentnern (Voll- oder Teilrente) durch Beitragszahlungen aus einem beitragspflichtigen Beschäftigungsverhältnis weiterhin Rentenbeiträge zu zahlen und damit die Rente zu erhöhen. Die in einem Kalenderjahr zusätzlichen Rentenanwartschaften werden dann zum 1. Juli des Folgejahres in einer Rentenneuberechnung rentensteigernd berücksichtigt. Um dies in Anspruch zu nehmen, muss der Mitarbeiter aber selber aktiv werden und diesen Wunsch äußern.

Die Umsetzung des Flexi-Rentengesetzes in der Lohnabrechnung hat das Gesetz zum 01. Juli 2017 vorgeschrieben mit der Vorgabe, dass die Regelungen optional rückwirkend ab 01. Januar 2017 aktiviert werden müssen, falls ein Beschäftigter dies wünscht.

Im Zuge unserer Programmanpassungen wird demnächst auf der Fehler- und Hinweisliste der Abrechnung ein Hinweis auf das Erreichen des Rentenregelalters und die Umstellung der Personengruppe auf 119 ausgewiesen.

Für den Lohnbuchhalter besteht nun noch die Aufgabe, wenn ein Mitarbeiter die Regelungen aus dem Flexi-Rentengesetz in Anspruch nehmen möchte, dass ab 01. Juli oder rückwirkend ab Rentenbeginn und frühestens ab 01. Januar 2017 im COMET Personalstamm die Personengruppe von 101 auf 120 geändert wird. Gleichzeitig muss dann der RV-Schlüssel auf 1 geändert werden.

... dass die monatliche Auszahlung einer Pensionskasse durch den Arbeitgeber an Arbeitnehmer nach den Regelungen der Versorgungsbezüge erfolgt?

Mit der Verabschiedung des Betriebsrentenstärkungsgesetzes (s. u.) sind steuerliche Änderungen ab dem 01. Januar 2018 verknüpft, bis dahin gilt jedoch: Bis zu einer Höchstgrenze von 4% der Beitragsbemessungsgrenze in der Rentenversicherung sind seit dem 01. Januar 2005 Beiträge steuer- und sozialabgabenfrei in eine Pensionskasse einzahlbar. Falls keine weitere Altzusage nach
§ 40b EStG besteht, können weitere 1.800,00 EUR steuerfrei, jedoch sozialabgabepflichtig in eine Pensionskasse fließen. Altzusagen nach § 40b EStG unterliegen der Pauschalbesteuerung.

Generell unterliegen alle Leistungen aus der Pensionskasse der Steuerpflicht und müssen als sonstige Einkünfte in voller Höhe versteuert werden, vorausgesetzt die Einzahlungen waren steuerfrei. Bei der Betriebsrente wird der Versorgungsfreibetrag abgezogen. Dieser wird zu Rentenbeginn festgelegt und gilt während des gesamten Bezugs der Rente. Für gesetzlich Krankenversicherte sind auf Betriebsrenten Beiträge zur Kranken- und Pflegeversicherung zu entrichten. Dies gilt nicht für Personen, die im Alter privat versichert sind. Zudem werden jegliche Kapitalauszahlungen voll besteuert. Lediglich Altzusagen nach § 40b EStG, die der Pauschalisierung unterliegen, sind bei der Auszahlung steuerfrei – vorausgesetzt die Vertragslaufzeit liegt bei mindestens 12 Jahren, von denen mindestens 5 Jahre lang Beiträge entrichtet worden sind.

... dass das Gesetz zur Stärkung der betrieblichen Altersversorgung und zur Änderung anderer Gesetze, kurz das Betriebsrentenstärkungsgesetz, am 01. Juni 2017 vom Bundestag beschlossen wurde und voraussichtlich am 07. Juli 2017 vom Bundesrat abgesegnet wird?

In Kraft treten sollen die im Betriebsrentenstärkungsgesetz hinterlegten Maßnahmen zum
01. Januar 2018. Einzig die Änderungen im Produktinformationsblatt und die Änderungen der Informationsfristen der Auszahlungsphase sollen bereits rückwirkend zum 01. Januar 2017 gelten.
Um der EDV-technischen Umsetzung der Regeln zum Datenabgleichsverfahren auf Seiten der Sozialhilfeträger mehr Zeit zu geben, sollen diese Regeln zum Datenabgleichsverfahren erst zum
01. Januar 2019 in Kraft treten.

Auszug aus den sozial- und rentenrechtlichen Änderungen:

a.) In Tarifverträgen können reine Beitragszeiten vereinbart werden. Hierzu soll es rechtssichere Modelle mit einer automatischen Entgeltumwandlung sowie einer Widerspruchsmöglichkeit geben.

b.) Einführung eines spezifischen Fördermodells für Geringverdiener mit sozialrechtlichen Anreizen für den Auf- und Ausbau der betrieblichen Altersversorgung. Insbesondere sollen die Mittel aus einer betrieblichen Altersversorgung bis zu 200,00 EUR nicht mehr auf die Grundsicherung im Alter angerechnet werden.

c.) Neu ist, dass Arbeitgeber keine Garantie mehr über die Höhe der Betriebsrente abgeben können, sondern lediglich über die Höhe der geleisteten Beiträge.

d.) Neu ist ebenfalls, dass Arbeitgeber zu einem Zuschuss zur Betriebsrente verpflichtet werden, vorausgesetzt die Betriebsrente wird im Rahmen von Entgeltumwandlungen angespart – wodurch der Arbeitgeber die Sozialbeiträge spart. Der Zuschuss wird 15% des Sparbeitrags der Arbeitnehmer betragen.

Auszug aus den steuerrechtlichen Änderungen:

Hier soll es zu Erleichterungen in der steuerlichen Förderung der betrieblichen Altersvorsorge und der Riester-Rente führen. Hierfür sind u.a. folgende Maßnahmen geplant:

a.) Einführung einer einheitlichen prozentualen Grenze für die externen Durchführungswege wie z.B. Pensionsfonds, Direktversicherungen und Pensionskassen. Hierzu soll es eine Zusammenfassung der steuerfreien Höchstbeträge in der kapitalgedeckten betrieblichen Altersversorgung zu einer einheitlichen Grenze von 8% der Beitragsbemessungsgrenze (BBG RV) geben. Im Zuge dessen entfällt die bisherige Grenze von 4% (ggf. zuzüglich eines Zuschlags für Neuzusagen in Höhe von 1.800,00 EUR gemäß §3 Nr. 63 EStG). Ab 2018 ist dann unabhängig vom Zeitpunkt der Versorgungszusage eine Pauschalbesteuerung nach §40 EStG möglich – jedoch unter Beachtung des Höchstbetrags der pauschal zu besteuerten Zuwendungen, maximal um 3 % der BBG (§ 52 Abs. 4 Satz 10-12 EStG).

b.) Für Zusatzbeiträge des Arbeitgebers (§ 23 Abs. 1 BetrAVG) bleiben die Leistung des Arbeitgebers an die Versorgungseinrichtung steuerfrei, falls diese zunächst zur Absicherung der reinen Beitragszusage genutzt und den Arbeitnehmern nicht unmittelbar gutgeschrieben werden. Die späteren Betriebsrenten unterliegen dann als Ausgleich laut § 22 Nr. 5 EStG der nachgelagerten Besteuerung (§ 3 Nr. 63a EStG).

c.) Weiterhin soll ein neues steuerliches, auf Geringverdiener zugeschnittenes, Förderbeitragsmodell eingeführt werden: BAV – Förderbetrag. Ein Arbeitnehmer gilt im Rahmen dieses Modells als Geringverdiener, wenn seine Lohngrenze 2.200,00 EUR im Monat nicht übersteigt.

Der Arbeitgeber wird für seine zusätzlichen Beiträge in die externen Durchführungswege durch einen staatlichen Zuschuss gezielt dadurch gefördert, dass dieser Betrag in der Lohnsteuer-Anmeldung absetzbar ist (§ 100 EStG). Gefördert werden in diesem Rahmen Beiträge von mindestens 240,00 EUR bis maximal 480,00 EUR im Kalenderjahr. Dieser sog. Förderbetrag beträgt im Kalenderjahr 30% des zusätzlichen Arbeitgeberbeitrags, d.h. mindestens 72,00 EUR bis maximal 144,00 EUR.

Nähere Details und Informationen über das Betriebsrentenstärkungsgesetz, die Beschlussempfehlung und den Bericht des Ausschusses für Arbeit und Soziales vom 31. Mai 2017 finden Sie unter: http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/18/126/1812612.pdf

... dass sich das Bundesministerium für Finanzen (BMF) mit einem Schreiben vom 26. Mai 2017 zur Umsetzung der Einführung eines einheitlichen Standarddatensatzes als Schnittstelle zum elektronischen Lohnkonto (Digitale LohnSchnittstelle) geäußert hat?

Mit dem Gesetz zur Modernisierung des Besteuerungsverfahrens vom 18. Juli 2016 wurde die Digitale LohnSchnittstelle, für ab dem 01. Januar 2018 aufzuzeichnende Daten, verbindlich. Mit COMET PA sind Sie auch hier auf der sicheren Seite, da wir die GoBD-konforme Bereitstellung Ihrer Lohndaten pünktlich gewährleisten.

Schreiben vom BMF vom 25. Mai 2017 – veröffentlich am 01. Juni 2017: http://www.bundesfinanzministerium.de/Content/DE/Downloads/BMF_Schreiben/Steuerarten/Lohnsteuer/2017-05-26-Digitale-Lohn-Schnittstelle.pdf?__blob=publicationFile&v=2

KURZMELDUNGEN - Wussten Sie schon...

... dass laut dem Bundeselterngesetz BEEG §17 der AG für jeden vollen Kalendermonat Elternzeit den Jahresurlaub um 1/12 kürzen kann?

... dass das Ende der Freistellungsbescheinigung der Finanzverwaltung im Personalstamm hinterlegt werden kann? Das Datum kann auf der Personalseite des Personalstamms angezeigt werden.

Ein Hinweis auf der Fehler- und Hinweisliste der Abrechnung zum Ablauf der Frist ist derzeit nicht vorgesehen, alternativ lässt sich aber mit Hilfe unserer COMET PA Erweiterung, dem Export-Modul, eine entsprechende Auswertung hierzu anfertigen. Sprechen Sie uns an, wenn dieses für Sie von Interesse ist oder wir Sie bzgl. der Auswertung unterstützen können.

... dass wir derzeit prüfen, inwiefern ein Hinweis auf der Fehler- und Hinweisliste der Abrechnung ausgegeben werden kann, sobald eine Krankenkasse zum ersten Mal abgerechnet wird oder falls eine Krankenkasse im Vormonat nicht abgerechnet worden ist? Letzteres kann z.B. bei Reaktivierung der Krankenkasse der Fall sein, wenn mindestens ein AN dort versichert ist.

... dass die Nutzung eines Firmen-PKW in Elternzeit oder allgemein in Zeiten von Entgeltersatzleistungen generell die Beurteilung dieses Sachverhalts nach § 23c SGB IV auslöst?

In der Regel fällt diese Prüfung so aus, dass der geldwerte Vorteil aus der Firmen-PKW-Nutzung steuer- und SV-pflichtig ist. In diesem Fall wären Überzahlungen unvermeidlich. Alternativ wäre die Nutzung eines Firmenfahrzeugs in Zeiten der Entgeltersatzleistungen zu untersagen.

... dass das Kinderpflegekrankengeld in der Einzelrechnung aus dem Grund nicht abgerechnet und sofort gemeldet werden kann, weil ansonsten die Bescheinigung bei Änderungen der Abrechnung zwischen Einzel- und Reinrechnung storniert und neu erstellt werden müsste? Dies gilt insbesondere für Stundenlohnempfänger.

... dass eine Auszahlung von VWL und BAV im Monat mit vollem Krankengeldbezug nicht automatisch (in COMET PA) beendet wird, da es individuelle Vereinbarungen zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer(n) geben kann, die die weitere Durchführung dieser Zahlungen im Krankengeldbezug festlegen?

Zu beachten ist an dieser Stelle, dass in den VWL-Verträgen sowie in der BAV-Maske ein Enddatum erfasst werden muss! In der BAV Maske bewirkt das Setzen der Checkbox „Vertrag ruht wegen Fehlzeit“, dass auf der Fehler- und Hinweisliste der Hinweis „ruhender BAV-Vertrag“ erscheint.

Neben bzw. hinter dieser Checkbox „Vertrag ruht wegen Fehlzeit“ befindet sich ein weiteres Symbol. Per Mausklick auf dieses Symbol ist es möglich, hierzu einen entsprechenden Informationstext anzuzeigen.

... dass die Beiträge der freiwillig Versicherten in COMET PA auch dann mit 100% geschätzt werden, wenn der allgemeine hierfür vorgesehene Faktor mit 110% vorgegeben wird?

Sollte dieses Problem im Rahmen der Schätzung der freiwillig Versicherten auch in Ihrem Hause auftreten, wenden Sie sich bitte an unsere Hotline.

... dass Sie im Informationsfeld in der BAV-Maske einen Hinweis auf die Zusammensetzung Ihres
AG-Zuschusses hinterlegen können?

So können Sie problemlos zwischen dem Zuschuss aus dem VWL-AG-Anteil und dem sonstigen Zuschuss zur BAV unterscheiden.

Haftungsausschluss
Diese Informationen aus diesem Newsletter sollen lediglich Denkanstöße geben. Bei der Zusammenstellung der Texte und Links wurde mit größter Sorgfalt vorgegangen. Trotzdem können Fehler nicht ausgeschlossen werden. HUP kann für fehlerhafte Angaben und deren Folgen weder eine juristische Verantwortung noch irgendeine Haftung übernehmen. Bitte informieren Sie sich zusätzlich bei Ihrem Steuerberater, den Finanzbehörden oder Sozialversicherungen. Für Verbesserungsvorschläge und Hinweise sind wir dankbar.